A language revolution in the media

Watching old movies I never knew whether to laugh or cry when German soldiers appeared speaking English even amongst each other. Was the viewer deemed to dumb to realise that this doesn’t make any sense? A film almost entirely in German on UK tv was a big step when Deutschland 83 started, but having it introduced in (some kind of) German is really sensational. Herzlichen Glรผckwunsch! Let’s hope it’ll make German more popular again in the UK.

Je Suis Paris

Je suis Paris
Je suis Paris – I am Paris, a common slogan expressing solidarity with the victims

Despite being used to horrible news I felt the Paris attacks affected me personally. I was in London at the time and Paris was only a couple of hours away on the train. They way the terrorists shot indiscriminately at people sitting outside in restaurants sent a clear message: Be afraid wherever you are!ย As a journalist I went to Paris.

Police and army were seen at every street corner and sirens were heard almost constantly. Continue reading “Je Suis Paris”

Fundraising Campaign Countdown

Thanks very much to the recent anonymous donor to my indiegogo campaign! Your ยฃ25 are really appreciated. If you’d like me to send you the DVD and postcard, please let me know your details. Everyone else please go and check out the perks includingย a Cambodian postcard (might be posted from UK) and a Cambodian gift. The countdown is on with only 4 days left until the campaign closes:ย http://igg.me/at/cambodiafilm.

On Wednesday our group of volunteers will be getting a crash courseย at Edinburgh Napier University in how to teach English. The uni’s marketing department have said they are interested in contributingย to my fundraising campaign as well. Really excited about that.

Otherwise preparations are going well with my first round of vaccinations done and the second one due on Tuesday. Spent ยฃ189 in the drugstore the other day. A new passport is hopefully on its way after I managed to convince the German authorities that I wasn’t living in Germany anymore. Not even 6 weeks to go until we take off!!!

Cambodia Volunteering

Cambodia is still recoveringย from the aftermath of the rule of the Khmer Rouge which left 1/4 (yes, that’s one quarter) of the population dead. 30% of the people live below the national poverty line. Together with a group of students of Edinburgh Napier University we will go out to Cambodia in July to work with some of the poorest communities there. The trip is organised by the Future Sense Foundation, which has a track record in the region.

I will also produce a short film about the impact of the project on the people we are helping as well as on the students who are giving up their holidays to work for them. My film will pay for my travel costs, but as part of our efforts we have to fundraise for the communities we will work in. Some additional production costs will also have to be covered. Please give generously to my indiegogo campaign. Thank you.

Argyll, Schottland: Top Reiseziel nicht nur fรผr 007 – ein persรถnlicher Reisebericht

Achadh na Cloiche, Isle of Skye. Dieses Photo von mir wurde 2004 in der Young Scot Photography Competition preisgekrรถnt.
Achadh na Cloiche, Isle of Skye. Dieses Photo von mir wurde 2004 in der Young Scot Photography Competition preisgekrรถnt (aufgenommen mit der vorgeschriebenen Einwegkamera).

Schottland wurde in 2013 von der CNN zur Touristendestination Nr. 1 erkoren, wohl in erster Linie auf dem neuesten James Bond Film “Skyfall” basierend, der z.T. in Glencoe in Argyll gedreht wurde. Mich hat Schottland seit meinem vierzehnten Lebensjahr in seinen Bann gezogen, und vor zehn Jahren habe ich dann den Schritt gewagt, meine Heimat Berlin zu verlassen und dorthin auszuwandern um gรคlische Sprache zu studieren. Gerade als ich mein Studium abschloss, erรถffnete der erste gรคlische Fernsehsender, BBC ALBA. Bei dem bin ich jetzt als Korrespondent und Videojournalist in der Region Argyll tรคtig. Als Ein-Mann-Team mache ich Reportagen fรผr Radio, Fernsehen und Internet vom Finden der Story รผber Filmen bis hin zum Schnitt.
Gรคlisch ist eine keltische Sprache und sie wurde einst auch von Kรถnig Macbeth gesprochen, bekannt geworden durch Shakespeares gleichnamiges Stรผck, und William Wallace. Letzterer wurde in “Braveheart” von Mel Gibson gespielt, und er schreit in dem Film auch pflichtgemรครŸ auf Gรคlisch: “Alba gu brath” [sprich: ร€lapa gu braah] – “Scotland forever,” als er auf die Englรคnder losstรผrmt. Heute sprechen nur noch ca. 60.000 Menschen Gรคlisch, aber die Sprache wird von der schottischen Regierung wieder gefรถrdert.
Die Region ‘Argyll and Bute’ an der Westkรผste hat 26 bewohnte Inseln. Eine Dienstreise ist mir bis heute besonders in Erinnerung geblieben. Meine Frau hatte mich liebenswerterweise nach Tayvallich gebracht, einem kleinen Dorf etwa eine Stunde sรผdlich von Oban. Von dort aus bestieg ich die Passagierfรคhre – ein kleines Speedboat – auf die Insel Jura. Jura ist doppelt so groรŸ wie die deutsche Insel Fehmarn, hat aber nur ca. 180 Einwohner; es existiert ein Hotel, ein Laden und eine Whiskydestillerie. Meine erste Reportage befasste sich mit eben dieser Passagierfรคhre, die erst vor kurzem ihren Betrieb aufgenommen hatte und deren Finanzierung in Zeiten knapper Kassen ungewiss war. Inzwischen scheint ihre Zukunft aber erst einmal gesichert (zumindest in den Sommermonaten). Nach einem Interview in dem Inselhauptdorf Craighouse, einem paar sehr kurzen Aufnahmen zwischen zwei Platzregen und einem “dram” in der Isle of Jura Destillerie ging es mit dem Bus weiter zur, auf der Sรผdseite anlegenden, Fรคhre auf die Isle of Islay.

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Bowmore Whiskybrennerei, Isle of Islay

Bei der nur wenige Minuten dauernden ลฐberfahrt nach Islay wird klar, warum die Meerenge ausgewรคhlt wurde fรผr Turbinen, die auf dem Meeresgrund Energie erzeugen sollen: Die Strรถmung ist so stark, dass die kleine Fรคhre Mรผhe hat dagegen anzuhalten. Auf Jura ist die gรคlische Sprache inzwischen ausgestorben (systematische Unterdrรผckung der Sprache und Kultur รผber Jahrhunderte haben Wirkung gezeigt), aber auf Islay ist sie noch lebendig. Von hier berichte ich รผber ein Projekt, bei dem von der รคlteren Bevรถlkerung Ortsnamen dokumentiert werden sollen. Sobald sie sterben, gingen diese sonst verloren. Ich finde das sehr interessant, habe ich doch selber einmal auf der Isle of Skye, wo ich damals auf das gรคlische College, Sabhal Mรฒr Ostaig, ging, ein รคhnliches Projekt durchgefรผhrt. Islay ist noch grรถรŸer als Jura, hat 3000 Einwohner und acht Whiskydestillerien. Es geht hier trotzdem sehr familiรคr zu. Alle Autofahrer grรผรŸen sich, und in der Pension “Bowmore House” bin ich mehr Freund der Familie, denn zahlender Kunde. Einen Zimmerschlรผssel bekommt man hier nicht, man ist entre nous.

Am nรคchsten Tag geht es mit dem Flieger zur Insel Colonsay. Im Flughafengebรคude weiฮฒ zunaechst niemand, wo der Check In nach Colonsay ist. Nach zehn Minuten kommt die Angestellte zurueck, und ich erfahre, dass das Einchecken in einer Baracke am Ende des Flugfeldes stattfindet. Etwas irritiert nehme ich dort alleine Platz und hรถre auch kurz darauf Motorengerรคusche. Aus einem Propellerflugzeug steigen drei Personen. Ich denke nun, in Kรผrze kรคme jemand, um mich abzuholen, stattdessen gehen die Motoren wieder an. Nur durch wildes Gestikulieren kann ich vermeiden, dass das Flugzeug ohne mich abfliegt.

Ein Strand auf der Insel Colonsay
Ein Strand auf der Insel Colonsay

Die Insel Colonsay hat nur ca. 100 Einwohner, von denen einige รคltere Menschen noch Gรคlisch sprechen. Aus dem Flugzeug bewundere ich die vielen schรถnen Strรคnde. Am Flugplatz bitte ich, den Angestellten, mir ein Taxi zu rufen, woraufhin ich nur ein Lรคcheln ernte: Es gรคbe keines. Aber nach einem kurzen Moment des Schocks meint er, er schlieรŸe sowieso gleich wieder, sobald das Flugzeug wieder weg sei, und kรถnne mich dann mitnehmen zum Colonsay Hotel, einem charmanten kleinen Landhaushotel. Von hier berichte ich รผber ein Festival, dass dort zum ersten Mal stattfindet.

Auf der Colonsayfรคhre
Auf der Colonsayfรคhre

Die Rรผckkehr nach Oban geht per Schiff. Normalerweise nehme ich immer mein Auto mit, da das die Arbeit auf den Inseln sehr erleichtert. Eine Kollegin besorgt dann die Fahrkarten fรผr mich. Diesmal war ich ja aber zu FuรŸ unterwegs, und eine Reservierung ist fรผr Fuฮฒgรคnger nicht nรถtig. Colonsay hat einen sehr langen Fรคhranleger. Ich laufe also mit meinen vier Gepรคckstรผcken (Reisetasche, Kamera, Stativ und Laptop) hinaus zur Fรคhre, wo ich freundlich nach meiner Fahrkarte gefragt werde. Da fรคllt mir siedend heiรŸ ein, dass ich keine habe, woraufhin ich einfach durchgewunken werde. Auf der drei-stรผndigen Rรผckreise nach Oban scheint erstaunlicherweise die Sonne, als wir an unzรคhligen kleinen Hebrideninseln vorbeifahren und ich mir einen Sonnenbrand einfange.

Vรถgel folgen der Fรคhre
Vรถgel folgen der Fรคhre